Theol. Werkstatt

Wir beschäftigen uns mit der Bekehrung des Paulus (Apostelgeschichte
9,1 – 9). Paulus hat das Wichtigste im Leben gefunden, die Überzeugung:
„Ich bin für etwas da; ich habe einen Auftrag.“ Solche Auftragsgewissheit
lässt das Leben gelingen. Die Bekehrung des Paulus hat aber auch eine
andere Seite: Auch vorher hatte Paulus eine intensive Auftragsgewissheit.
Aber es war die falsche, die ihn zu Verbrechen trieb, mit denen er meinte
die Welt zu retten. Ja, er war kurze Zeit ein jüdischer Fundamentalist
gewesen, der überzeugt war, er müsse mit physischem Zwang eine abweichende Minderheit unter Druck setzen. Paulus selbst sagt, dass er die Gemeinschaft der Christen „zerstören“ und „vernichten“ will. Wie geht man mit Menschen um, die so fanatisch sind? Und wie verändert sich Paulus durch seine Bekehrung? Wie überwindet er seinen Fanatismus?
Wer Interesse am Thema der Theologischen Werkstatt hat, ist herzlich eingeladen.
Die Theologische Werkstatt ist kein geschlossener Kreis, sondern
eine offene Diskussionsrunde.
Um etwa 21.45 Uhr endet der Abend.